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Im 5-Jahres-Rhythmus wurde der Betrieb vergrößert,
teilweise mit Standortwechsel von Augsburg nach Königsbrunn
und schließlich 1991 zum jetzigen Standort in Gersthofen.
Ebenso wie die Betriebsgröße hat sich das Fertigungsprogramm
erweitert. Wurden zunächst reine Autosattlerarbeiten
angeboten, kam schon in den 70ern die Omnibusausstattung
hinzu. Zunächst wurden hauptsächlich gebrauchte
Omnibusse neu bezogen, recht schnell wurden dann für
sämtliche bekannten Bus- und Sitzhersteller Näh-
und Polsterarbeiten übernommen (z.B. Kässbohrer,
später Evobus. Neoplan, Göppel, MAN, Kiel usw.)
Anfang der 80er wurden die ersten, zunächst noch aus
den USA importierten Wohnmobilsitze für den Europäischen
Markt gefertigt. Kurze Zeit später wurden die Sitze
unter Regie der Firma Schnierle hergestellt. Die Omnibusausstattung
und Wohnmobilsitzfertigung sind auch heute noch wichtige
Arbeitsgebiete der Firma Schnierle.
In den 90ern wurde die Fertigung eigener Sitze für
Kleinbusse begonnen, wobei die Firma Schnierle die ersten
waren, die Reisebussitze mit integriertem 3-Punkt-Gurt angeboten
haben. Sitze mit integrierten Gurten sind nach wie vor die
Spezialität der Hermann Schnierle GmbH.
Die Hauptarbeitsgebiete umfassen heute Sitze und Polsterarbeiten
aller Art für die Wohnmobilindustrie sowie die Herstellung
von Reisebestuhlungen und Liegen für Kleinbusse, LKW,
Polizei, Militär- und Feuerwehrfahrzeuge, Ambulanzen
sowie Sonderfahrzeuge aller Art.
Dafür steht ein moderner Maschinenpark mit den neuesten
Nähmaschinen, CAD-Zuschneideanlage mit Lasernest und
Montagevorrichtungen zur Verfügung. Sowie seit neuestem
eine eigene Zugversuchsanlage zur kostengünstigen Neuentwicklung
von gurtintegrierten Sitzen auch bei kleinen Stückzahlen.
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